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"In" ist, wer drin steht

RedaktionsteamSeit Beginn der närrischen Zeit hat sich das sechsköpfige Redaktionsteam - ihm gehören Max Hofmann, Else Wittek, Richard Förg, Franz Xaver Eder, Claudia Biberger und Albert Bieringer an - diverse Male getroffen, um dem "Zahnerten Münsterer" Leben einzuhauchen. Da wurden amüsante Geschehnisse und Peinlichkeiten, die sich übers Jahr ereignet haben, Pechsträhnen oder Begebenheiten, über die es sich zu berichten lohnt, aufgewärmt und gesammelt. Jeder erzählte, was ihm so im Laufe des Jahres zu Ohren gekommen ist.

 

"In" ist, wer drin steht, so ist die landläufige Meinung vieler Rotthalmünsterer Bürger. Anderen wiederum ist das Faschingsblatt ein Dorn im Auge, weil da unfreiwillige Peinlichkeiten oftmals doch noch an die Öffentlichkeit gelangen. Egal, ob kleiner Handwerker, Angestellter, Bankdirektor, Haus- oder Geschäftsfrau, jeder bekommt sein Fett weg - vorausgesetzt, ihm ist ein Missgeschick passiert. Dieses dann möglichst in Versform zu Papier zu bringen, ist Ziel der Macher. Dabei ist freilich äußerste Geheimhaltung angesagt. Es ist oft eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, wenn sich der oder die zur Zielscheibe auserkorene Person beleidigt fühlt. Viel Diplomatie und Fingerspitzengefühl - oder besser gesagt: eine schlaue Wortwahl - sind nötig, um aufkommende rechtliche Schritte der "Derbleckten" im Keim zu ersticken. Dass sich mancher beleidigt fühlt, damit können sie leben, die sechs vom Treffpunkt Rauschlberg.

 

Faschingszeitung Archiv

FASCHINGSZEITUNG 1926Titelblatt der ersten Ausgabe einer FASCHINGSZEITUNG unter der Federführung von Max RUTSCHMANN als Vorgänger des ältesten Skandal- und Tratschanzeigers
„DER ZAHNERTE MÜNSTERER"

 

Faschingszeitung 1963